KRAYENZEIT STAUB UND TRÄNEN – TEIL 1: AUS DER ASCHE...

Allein schon das Intro mit seiner Fantasy-“Das letzte Einhorn“-Anmutung entführt in eine ganze eigene Fantasie- und Klangwelt. Aus der man sich bis zum Ende der 13 neuen Songs von „Staub und Tränen – Teil 1: Aus der Asche“ nicht mehr befreien kann.

Und auch gar nicht will, gibt es hier doch so viel Fantastisches und Folkloristisches zu erleben. Die Ludwigsburger Folk-Rocker reihen hier ein Epos an das nächste. Mit Sounds im Spannungsfeld der Genrekollegen Schandmaul oder Subway To Sally auf der einen Seite aber auch Pathos-Power a la Avantasia auf der anderen Seite liefern Krayenzeit den perfekten Soundtrack für Folkies, Goths und Metaller ab. Und Soundtrack kann man durchaus wörtlich nehmen, ist „Staub und Tränen – Teil 1: Aus der Asche...“ doch ein wahrlich cineastisches Erlebnis mit Breitbandwirkung.

Sowohl die kleinen filigranen Songs als auch die ausufernden Hymnen lassen Schwerter, Zauber und Märchenwälder vor dem inneren Auge auftauchen. Fein mit Fiedeln und Flöten, aber auch genial mit Gitarren und weiteren Rock-Instrumenten arrangiert. Besonders emotional und tiefgründig auch der eingängige Gesang mit dem leichten Tobias Sammet-Timbre. Melancholie, Melodie und Movie-Flair – ein echtes Erlebnis. Das nächstes Jahr mit dem zweiten Teil fortgesetzt wird. Bis dahin kann und sollte man sich aber erst mal mit diesem bunten und brillanten Auftakt beschäftigen und vergnügen. Wenn diese Hymnen und Harmonien nicht hitverdächtig sind was denn dann?  

Trisol Music Group/Soulfood

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