f6 Music Award
Großes Finale am 6. Februar im Postbahnhof
Die Bühne hat Festival-Maße, die besten sieben Acts der neuen Bundesländer gehen lampenfiebrig in Startposition und eine hochkarätig besetzte Jury ist zur Vergabe von 30.000 Euro bereit. Damit sind die Weichen für das große Finale des 8. f6 Music Award am 6. Februar im Berliner Postbahnhof gestellt. Ab 21 Uhr gehen sieben Acts an den Start, die bereits bei den Landesfinalen für dicht gedrängte Reihen, tosenden Applaus und nicht zuletzt ihren Sprung ins Finale gesorgt haben. Ihr Ziel an diesem Abend ist Publikum und Jury restlos für sich einzunehmen. Nur so werden sie die begehrte Siegtrophäe triumphierend in die Höhe reißen und gewinnen das Förderpaket im Wert von 30.000 Euro. Anschließend kann der Sieger gemeinsam mit allen anderen seinen Siegeszug auf der Aftershowparty im Elektro-, Rock- oder Indie-Floor fortsetzen.
"Die musikalische Qualität der Bands war schon bei den Landesfinalen so gut, dass wir als Jury gespannt sind, wie sich die Bands an diesem alles entscheidenden Abend präsentieren werden", so Jury-Sprecher Stephan Michme. Doch Performance allein wird nicht über den Sieg entscheiden, denn in Vorbereitung auf das Finale durchlaufen die Bands ein mehrstufiges Coaching mit der Jury, in dem sie wichtige Inhalte zu Songwriting, Performance oder Interviewtraining erarbeiten. "Wir werden beim Finale genauso darauf achten, inwiefern die Bands die bisherigen Erfahrungen umgesetzt und neue Ansätze entwickelt haben. Dazu zählen für uns sowohl neue Songs als auch Maßnahmen, die die Bands seit ihrem Sieg bei den Landesfinalen ergriffen haben", führt Michme aus.
Stilistisch geht die Reise durch die Welten des Pop, Rock und Elektro, so dass in jedem Ohr die entsprechende Stimmung erzeugt wird. Kenner des f6 Music Award horchen an dieser Stelle auf, setzte sich doch das Finale in der 12-jährigen Vergangenheit aus sechs Bands zusammen. Bei diesem Mal schickte die Jury aber in Thüringen gleich zwei Bands nach Berlin, so dass on Stage zu begrüßen sind:
- Pluseins (Sachsen-Anhalt)
- Tom Lüneburger (Berlin/Brandenburg)
- Berge (Berlin/Brandenburg)
- Dead Stars (Mecklenburg-Vorpommern)
- Standek (Thüringen)
- Fitzek (Thüringen)
- Neon Pingu Pussys (Sachsen)
Doch Liebhaber musikalischer Highlights erwartet noch mehr, denn neben einem Überraschungs-Act on Stage ist auch die Aftershow-Party ganz nach dem Geschmack derer, die auf tanzbare Beats schwören.
Genauso wie die Bands, die durch den f6 Music Award entscheidende Schritte in ihrer noch frischen Karriere gegangen sind, blickt er auf eine beachtliche Entwicklung seiner selbst zurück. 1997 ins Leben gerufen zählt dieser Musikförderpreis zu den wichtigsten seiner Art in Deutschland und fuhr in seiner achten Runde das absolute Rekordergebnis von 970 Bewerbungen ein. "Das ist ein klarer Adelsschlag seitens der Künstler", so Schirmherr Fritz Rau. Und auch die Qualität der Bands hat sich kontinuierlich gesteigert: "Schon die Bewerbungen haben gezeigt, dass der f6 Music Award für immer mehr Newcomer-Bands als wichtige Chance auf dem Weg ins professionelle Musikgeschäft gesehen wird", ergänzt Stephan Michme.
